Samstag haben Eva, Jule, Mareike und ich uns einen Mietwagen geschnappt und sind mal eben 2 ½ Stunden nach Walhalla gefahren. Das liegt in den Bergen und ist bekannt für seine Goldmine. Unser Hauptgrund für diesen Ausflug war allerdings eine Jeeptour. Die sollte über kleine Flüsse und so gehen. Tat sie auch, aber für meinen Geschmack, war das noch zu wenig. Flüsse gekreuzt haben wir gekreuzt und ziemlich steile Hügel sind wir rauf und runter gefahren. Auf den Bildern kommt das allerdings überhaupt nicht rüber. War also viel steiler und schräger als es auf den Fotos zu sehen ist.

Ja, und später sind wir dann zur Goldmine und haben eine Führung mitgemacht. Haarnetz auf, Helm auf und ab geht’s! Wegen der Goldmine haben in Walhalla zeitweise sogar bis zu 4.500 Menschen gewohnt. Heute ist das kaum zu glauben. Die Tour durch die Mine war schon spannend. Etwas heftig war nur die Sache mit den Pferden.
Um untertage die schweren Wagen hin und her zu ziehen, haben die Minenarbeiter Pferde mit runter genommen. Da man die aber nicht einfach in den "Fahrstuhl" stellen kann (werden nervös und treten aus, Bein ragt aus dem Transportkorb raus, bricht, Pferd nutzlos), wur
den die Beine alle zusammengebunden und das Pferd über Kopf den Schacht runtergelassen. Ging wohl nicht anders. Die Pferde haben dann übrigens nie wieder Tageslicht gesehen. Denn wenn man sie wieder hochgebracht hätte, wären sie blind geworden...
Und am Ende der Tour schön wieder den eigenen Schlüssel an die richtige Seite des Brettes hängen. Wir wollen ja nicht, das jemand nach uns suchen muss, obwohl wir gar nicht mehr da sind!


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